Sommerfreizeiten ‘09 - Part I
So, nachdem ich mich das Wochenende über von den letzten zwei Wochen EJ-Freizeiten erholt habe, nehme ich mir mal wieder Zeit, euch von eben diesen zu berichten. Heute ist zunächst die Italienfreizeit dran.
Losgegangen ist’s am Freitag, den 13+1ten um 8:00 Uhr morgens, wo wir erstaunt festgestellt haben, dass das Gepäck von 16 Personen viel besser in 2 Kleinbusse passt, als das von 27 Personen in 3 Busse. Nach ca. 13 Stunden Fahrt machten wir planmäßig Halt zur Übernachtung in Ferrara. Zuvor mussten wir allerdings feststellen, dass irgendjemand außerplanmäßig - aus welchen Gründen auch immer - abends die Stadtmauer abschließt, was unsere Stadtbesichtigung ein bisschen beeinträchtigte.
Nach drei weiteren Stunden Fahrt am nächsten Tag hatten wir dann schließlich unser Ziel erreicht: die Molino Ferracino, eine kleine Mühle nördlich von Florenz (bei Borgo San Lorenzo, wenn das jemandem was sagt). Von hier aus unternahmen wir in den nächsten Tagen verschieden Ausflüge, z. B. nach Florenz, wo das Berühren irgendwelcher Statuen 160€ kostet und nach Pisa, dessen schiefer Turm angeblich schon längst hätte einstürzen müssen. Außerdem fuhren wir einmal ans Meer und zu einem See in der Nähe, wo es einigen großen Spaß machte, sein Gegenüber aus einem durchlöchertem Schlauchboot zu befördern
Nachdem wir dann am Freitagabend dank Annabell, Lenny und Andi ein geniales italienische Buffet genossen hatten, war am Samstag auch schon wieder der Tag der Abreise gekommen. Auf der Rückfahrt legten wir noch einen kleinen Stop in Brescello, dem Drehort der Filme über “Don Camillo und Peppone” ein. Der nächste größere Halt hieß dann Brannenburg, wo wir einmal wieder Zeuge der kulinarischen Künste der Familie Keilhauer wurden. Dannach trennten sich auch schon die ersten Wege, da der eine Bus über Neu-Ulm, der andere über Nürnberg zurück nach Schweinfurt fuhr.
Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass mehrere defekte Ventile dafür sorgten, dass wir uns an zwei platten Reifen erfreuen konnten. Außerdem lernten wir die italieniche Polizei kennen, weil diese uns einmal den Bus wegnehmen wollte und so was ähnliches wie einen Hausdurchsuchung bei uns durchführte.
So, das wars erstmal. Fortsetzung folgt…
Joo
