Tag 4 - Kinderzeltlager´18

Unser vierter Tag – Am Wildpark mit Ronja Räubertochter

 

Am Donnerstag stand ein Ausflug zum Wildpark „An den drei Eichen“ in Schweinfurt an.

Alle schmierten sich fleißig mit Sonnencreme ein und packten Rucksäcke und Picknickdecken ein. Angekommen an einem der abenteuerreichsten Plätze Schweinfurts beschwerte sich auf einmal ein junges Mädchen ganz vehement darüber, dass wir in ihren Wald eingedrungen waren. Wer könnte das anderes sein als Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter?

 

Sie stellte sich uns genau vor und hatte sogar einen Räuberfreund mitgebracht, der uns eine Einführung in die anschließende Schnitzeljagd geben sollte. Viele verschiedene Umschläge waren über den ganzen Wildpark verteilt und sollten uns den Weg zur nächsten Station weisen.

 

Nach einigen Stationen schon ganz geschafft, wartete eine leckere Brotzeit auf uns. Mit Gurken, Tomaten, Paprika, Salamisticks, aufgeschnittener Wurst, Brot und Brötchen, Äpfeln, Gummibärchen und Kuchen fehlte es uns an nichts! Sogar ein schmackhaftes Eis konnte am Kiosk noch gekauft werden.

 

Nach einer gemütlichen Mittagspause ging es auch schon ab ins große Plansch-Vergnügen. Wasser von oben, von unten, ob nassgespritzt oder friedlich planschend, alle waren voller Eifer in den Wasser- und Grünanlagen des Wildparks unterwegs. Manche machten sogar noch eine kleine Rundtour durch das Gelände und sahen sich die Tiere genauer an.

 

Wieder am Zeltplatz angekommen, machte uns auch der kurze Regenschauer nichts aus und alle freuten sich auf das große anstehende Hoffest! Michel, Pippi und Ronja kamen noch einmal zu Besuch und die Höfe durften bei einem großen Astrid-Lindgren-Quiz ihren Gruppenzusammenhalt unter Beweis stellen.

Doch unsere abschließende Erkenntnis war wohl, dass nicht wir alleine, egal wie, die stärksten sind, sondern das jeder Einzelne in unserer Gruppe wichtig ist und wir am besten unser Ziel erreichen, wenn wir alle zusammenarbeiten.

 

Die Geschichte von David und Jonathan begleitete uns noch durch den Abendabschluss und schickt uns mit Gottes gutem Segen auf den Weg.

„Gott dein guter Segen ist wie ein großes Zelt“, ein Zelt, das uns alle umschließt und geborgen fühlen lässt.

 

So und jetzt einmal gute Nacht, denn wir müssen noch einmal alle Kräfte sammeln,

die wir für den letzten Tag morgen brauchen!

Fotos